Kinder- und Säuglingsosteopathie

Warum unterscheiden wir hier auf unserer Seite zwischen Kinder- und Säuglingsosteopathie?

Wir behandeln sowohl Erwachsene als auch Kinder und Säuglinge mit der gleichen Praxisphilosophie: mit sanften Händen und wenig Kraft große Veränderung schaffen, um den Körper anzuregen, wieder in sein Gleichgewicht zu kommen.

In diesem Punkt gibt es keinen Unterschied zwischen Groß und Klein!

Nichtsdestotrotz sind Kinder und Säuglinge keine „kleinen Erwachsenen“!

Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren eine Spezialisierung herauskristallisiert, die Kinder- und Säuglingsosteopathie.

Die Behandlungen sind sehr individuell und immer dem aktuellen Entwicklungsstand und den Bedürfnissen des kleinen Patienten angepasst.

Der Mensch entwickelt sich im Mutterleib nur aus einer Zelle nach neunmonatigem, rasantem Wachstum begibt er sich einen sehr anstrengenden Weg, den Geburtsweg, um das Licht der Welt zu erblicken.

Es wäre schon erstaunlich, wenn alles immer reibungslos und easy ablaufen sollte.

Hier kommen schon allein Kräfte zum Tragen, die sich auf den kleinen, zarten Körper unterschiedlich auswirken könnten. Je nachdem, wie eine Schwangerschaft und Geburt eben abgelaufen sind.

Und das kann Auswirkungen auf die gesamte Weiterentwicklung des kleinen Menschen haben.

Anwendungsbereiche:

1. Check-Up nach der Geburt

  • Anpassungsstörungen nach zu  langer, zu kurzer oder schwerer Geburt
  • Kaiserschnitt
  • spontan entbundener Beckendlage
  • Geburtsverletzungen (Saugglocke, Geburtszange „kristellern“)
  • Dreimonatskoliken
  • Trinkschwäche (Saug- und Schluckstörungen)
  • Stillprobleme
  • Reflux bei Neugeborenen (häufig, übermäßiges Spucken)
  • Plagiocephalie (Schädelverformungen)
  • Schreibabys
  • Vorzugshaltungen (Überstrecken des Köpfchens, C-Haltung)
  • Schiefhals
  • Schlafprobleme
  • allgemeine Unruhe

2. Kleinkinder, Kinder und Jugendliche

  • Körperasymmetrien, z. B. Skoliosen, Becken- und Schulterschiefstand
  • Knochenbrüche, Bänderdehnungen- und risse
  • Fuß- und Beinfehlstellungen
  • nach Unfällen, Stürzen und Sportverletzungen
  • Kopfschmerzen
  • Kiefer- und Bissfehlstellungen
  • Bettnässen
  • Asthma
  • Mittelohrentzündung
  • funktionelle Bauchschmerzen
  • Lernstörungen
  • urogenitale Beschwerden (Blasenentzündungen und Inkontinenz)